Abb. 1 Beim Richtfest vor dem Rohbau des neuen ITMP-Standortes in Penzberg. V.l.n.r. : Thomas Kopf, Erster Bürgermeister Penzberg, Prof. Dr. Dr. Matthias Tschöp, LMU-Präsident, PD Dr. Andreas Wieser, Stellvertretender Standortleiter Penzberg/München Fraunhofer ITMP, Prof. Dr. Markus Lerch, LMU, Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Prof. Dr. Michael Hoelscher, Standortleiter Penzberg/München Fraunhofer ITMP, Dr. Markus Söder, Bayerns Ministerpräsident, Prof. Dr. Dr. Geißlinger, Institutsleiter Fraunhofer ITMP, Alexander Dobrindt, Bundesminister des Innern, Markus Blume, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst. Dr. Johann Bertl, Landrat Penzberg, Prof. Dr. Veronika von Messling, Abteilungsleiterin BMFTR, Elisabeth Ewen, Fraunhofer Gesellschaft, Marcus Fissan, HENN Architekten
Feierliches Richtfest in Penzberg
Nach Fertigstellung der Rohbauarbeiten feierte das Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP am 13.7.2026 das Richtfest für den Neubau des Standorts für Immunologie, Infektions- und Pandemieforschung IIP in Penzberg.
Referenten (Auszug) der Session "Update Pharma F&E 2035 - Deutschlands Innovationsrahmen für die Zukunft gestalten" bei den Future Medicine Innovation Days 2025 am 12.11.2025 beim Tagesspiegel in Berlin. (v.l.n.r.: Monika Jones, Dr. Matthias Meergans, Prof. Dr. Bettina Rockenbach, Prof. Dr. med. Eicke Latz, Prof. Dr. Dr. Ulrike Köhl, Prof. Dr. med. Karl Broich, Dr. Melita Dietze, Dr. Thorsten Ruppert, Dr. Julia Wagle, Daniela Karl und Prof. Dr. Frank Behrens).
PROUD Update 2025: Leichte Verbesserungen bei Deutschlands Pharma-F&E
Im Auftrag von vfa und Fraunhofer Gesundheit hat die Beratungsagentur Vintura im Oktober 2025 zum zweiten Mal mit dem Monitoring-Tool PROUD (Pharma FoRschung & Entwicklung ErfOlgsmessUng in Deutschland) die Qualität und Leistungsfähigkeit des Pharma-F&E-Standorts Deutschland bestimmt. Die Ergebnisse wurden im Rahmen der Future Medicine Innovation Days des Tagesspiegel am 12. November 2025 in Berlin vorgestellt.
In der ersten Reihe, von links nach rechts: Dr. Sonja Steppan (EASYGEN Principal Investigator, Fresenius SE), Prof. Dr. Michael Hudecek (Fraunhofer IZI), Theresa Kagerbauer (TQ Therapeutics), Dr. Agnes Vosen (HZDR), Christopher Wegener (Kabi), Vaclovas Radvilas (EBMT), Dr. Julia Schüler (Charles River), Dr. Julia Busch-Casler (HZDR), Nicole Spanier-Baro (Fraunhofer IESE), Vivienne Williams (Cellix Limited), Prof. Dr. Bertram Glaß (Helios), Prof. Dr. Ulrike Köhl (Fraunhofer IZI), Rebecca Scheiwe (Fresenius SE). In der hinteren Reihe, von links nach rechts: Prof. Dr. Ralf Kuhlen (Fresenius SE), Prof. Dr. Jens O. Brunner (DTU), Dominik Narres (Fresenius SE), Thomas Brzoska (Pro-Liance Global Solutions), Dr. David Krones (Fraunhofer IZI), Dr. Sabine Bertsch (Pro-Liance Global Solutions), Dr. Ralf Hoffmann (Philips), Christin Zündorf (TQ Therapeutics), Dr. Anna Dünkel (Fraunhofer IZI)
EASYGEN: EU-weit gefördertes Forschungsprojekt zur automatisierten Herstellung von CAR-T-Zellen am Krankenbett
Die CAR-T-Therapie ist eine hochmoderne Krebsbehandlung, bei der Krebszellen mit Hilfe der körpereigenen Immunzellen von Patientinnen und Patienten erkannt und zerstört werden.
Projekt SYNTHIA: Synthetische Daten treiben die personalisierte Medizin voran
Im Projekt SYNTHIA sollen innovative KI-Verfahren synthetische Patientendaten erzeugen. Dies könnte künftig helfen, datenschutzrechtliche Hürden beim Teilen von Daten zu überwinden, Vorhersagemodelle für die personalisierte Medizin zu verbessern oder klinische Studien zu emulieren.
Vor welchen Hürden steht die Medizintechnik in Deutschland? Und wie lassen sie sich meistern?
Ausgehend vom Medizintechniktag des Fraunhofer-Verbunds Gesundheit mit Beteiligten aus Forschung, Wirtschaft, Politik und Regulierungsbehörden wurden diese Fragen diskutiert und Lösungsvorschläge erarbeitet. In diesem Positionspapier liegen sie nun gebündelt vor.
Man elegant suit uses futuristic technology. Concept: immersive technology, futuristic medicine, congresses and meetings
Das Fraunhofer-Zentrum für Digitale Diagnostik
Ziel des Fraunhofer-Zentrums für Digitale Diagnostik ist es, Technologien und Lösungen entlang einer digital-diagnostischen Wertschöpfungskette für die dezentrale bioanalytische Datenerfassung, sichere und effiziente Datenkommunikation und intelligente Dateninterpretation für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten und Erkrankungen des Immunsystems, Veterinärmedizin sowie Lebensmittel- und Umweltanalytik zu entwickeln.
Die Gesundheitsforschung bei Fraunhofer richtet sich an den vier großen Themenfeldern - Drugs, Diagnostics, Devices und Data - den 4D aus. Viele Innovationen entstehen an der Schnittstelle zwischen Medizin, Naturwissenschaften, Informatik und Ingenieurwesen. Als stark transdisziplinär operierende Organisation schafft die Fraunhofer-Gesellschaft ideale Voraussetzungen für eine enge Kooperation in der Gesundheitsforschung – und für kostenintelligente Präzisionsmedizin zum Wohle der Patientinnen und Patienten.
News
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI
mRNA-Arzneimittel für mehr Menschen verfügbar machen
Innovative Therapeutika und Impfstoffe auf mRNA-Basis gelten als Hoffnungsträger gegen Krebs, Erbkrankheiten oder Infektionen. Doch ihre Entwicklung und Herstellung ist aufwendig, langsam und kaum skalierbar. Sieben Fraunhofer-Institute haben beschlossen, das zu ändern. So entstand im Projekt RNAuto eine automatisierte, digital gesteuerte Produktionsanlage, die schnell, flexibel und kosteneffizient arbeitet.
Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE
Plattform für Klinische Prüfungen
Ganzheitliche Unterstützung entlang der Wertschöpfungskette für Medizinprodukte: Die Plattform für Klinische Prüfungen bietet ein breites Leistungsspektrum entsprechend der individuellen Bedarfe und Anforderungen interner und externer Partner. Es reicht von der Beratung zum Studiendesign- und Studienkonzept sowie zu strategischen Fragen der Studienplanung oder operativen Umsetzung bis zur Erstellung aller relevanten Dokumente, welche für die Antragstellung und Durchführung der Klinischen Prüfung erforderlich sind.
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI
Neue Zahnpasta stoppt Parodontitis-Erreger
Parodontitis ist weit verbreitet und kann gravierende Folgen für die Gesundheit haben. Fraunhofer-Forschende haben eine Substanz entdeckt, die gezielt nur die Keime ausbremst, die Parodontitis auslösen. So bleibt das natürliche Gleichgewicht der Mundflora erhalten. PerioTrap, ein Spin-off, hat die Technologie als Zahnpflegeprodukte auf den Markt gebracht.
Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT
Von Anfang an sicher und nachhaltig: Neue Toolbox hilft bei der Entwicklung zukunftsfähiger Chemikalien, Materialien und Produkte
Neue Chemikalien und Materialien von Anfang an sicher und nachhaltig zu entwickeln – diesem Ziel widmet sich das EU-geförderte Projekt »SSbD4CheM«. Gemeinsam mit 18 Partnern aus 14 Ländern arbeitet das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT an einer innovativen Toolbox mit praxisnahen Werkzeugen, Leitfäden und Datenbanken, die Unternehmen, Behörden und Forschende bei der Umsetzung des Prinzips »Safe and Sustainable by Design« unterstützen. Dabei bringt das Fraunhofer IBMT seine Expertise in modernen toxikologischen und analytischen Methoden ein, entwickelt neue Testverfahren und treibt die Harmonisierung von Standards zur Bewertung von Sicherheit und Nachhaltigkeit voran.
Fraunhofer auf der MS Wissenschaft: Medizin der Zukunft zum Mitmachen
Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 »Medizin der Zukunft« ist das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft am 7.5.2026 in Berlin zu seiner diesjährigen Tour durch Deutschland, Polen und Österreich gestartet.
Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP
Präklinische Forschung an seltenen, früh auftretenden Erkrankungen bei Kindern
Von Molekülen zu realistischen Therapieansätzen: Das Fraunhofer ITMP erhält Förderung für drei translationale Projekte zur Forschung an neuen Behandlungsmethoden für seltene, schwer therapierbare Krankheiten im Säuglings- oder Kleinkindalter.
Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM
Forschende vom Fraunhofer ITEM und MHH bekommen Innovationspreis Niedersachsen 2025
Das Kooperationsprojekt »iGUARD – Inhalierbare RNA-Therapeutika zur gezielten Heilung von Lungenerkrankungen« wurde mit dem Innovationspreis Niedersachsen 2025 ausgezeichnet. Über den Preis in der Kategorie »Wissens- und Technologietransfer« freute sich ein Team aus Forschenden der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und des Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM.
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse IZI-BB
Yokogawa and Fraunhofer IZI-BB integrate single-cell injection with low-input, image-activated cell sorting
Yokogawa Electric Corporation and Fraunhofer IZI-BB signed a framework agreement in December 2025 to start a cooperation and streamline future joint activities. In a first project, two technologies shall be combined towards an end-to-end workflow that connects precise injection of material into single cells with downstream sorting and the establishment of clonal cell lines. Thereafter, Yokogawa aims to establish an algal cell factory.
Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE
DFG bewilligt neuartigen MPI-Scanner für Lübeck – Wegbereiter für personalisierte Diagnostik und Krebstherapie
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Antrag der Universität zu Lübeck zur Erforschung eines neuartigen Scanners für das Magnetic Particle Imaging (MPI) in Kombination mit Computertomographie (CT) und Hyperthermie in Höhe von etwa 4,3 Millionen Euro bewilligt. Magnetic Particle Imaging ist eine junge, hochsensitive Echtzeit-Bildgebung, die magnetische Nanopartikel im Körper sichtbar macht und zunehmend den Weg für neue diagnostische und therapeutische Konzepte bereitet.
Mit der Softwareplattform gammaSTAR und dem Projekt SpinIt vereinfachen Forschende des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medizin MEVIS den Transfer von innovativen Bildgebungstechnologien in die klinische Nutzung.
Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT
Intelligente Sensorik für sichere Zellproduktion
Mit einer modularen Sensorplattform und KI-Technologie optimieren Fraunhofer-Forschende die Herstellung von 3D-Gewebemodellen. Ihre Lösung ermöglicht die kontinuierliche Qualitätskontrolle in Bioreaktoren und eröffnet neue Perspektiven für die Biotech- und Pharmaindustrie – nicht nur im Hinblick auf tierversuchsfreie Wirkstofftests.
Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte Medizintechnik IMTE
Robotik & KI für strahlungsarme Lebereingriffe
Im Projekt SURREAL werden menschzentrierte Assistenztechnologien für die Interventionelle Radiologie entwickelt. Forschende des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, des Fraunhofer IMTE in Lübeck, der BEC Medical GmbH in Magdeburg und dem Fraunhofer IDMT in Oldenburg entwickeln in den kommenden drei Jahren gemeinsam eine robotergestützte Assistenzplattform, die klinische Fachkräfte während ultraschallbasierter Leberuntersuchungen und -interventionen entlastet.
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Fraunhofer Forschungsprojekt »PETRA« entwickelt App zur KI-gestützten Therapiebegleitung in den Wechseljahren
Obwohl die Wechseljahre – auch als Perimenopause bekannt – das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Frauen teils erheblich einschränken, erfolgt eine medizinische Aufklärung und Begleitung bislang oft unzureichend. Im Rahmen des Verbundprojekts »PETRA: AI-gestützte, edukative Therapiebegleitung für die Perimenopause« entwickeln Forscherinnen und Forscher nun eine KI-gestützte App, die betroffenen Frauen eine personalisierte Aufklärung bietet und so zur Verbesserung der Symptomatik beiträgt.
Veränderungen von Lungentumoren dank Künstlicher Intelligenz schneller und präziser erkennen
Wiederkehrende Tumorverlaufskontrollen sind für eine erfolgreiche Krebstherapie entscheidend. Im Projekt SPIRABENE hat das Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS eine Deep-Learning-basierte Software entwickelt, die krankheits- und therapiebedingte Veränderungen auf CT-Bildern noch schneller und genauer identifiziert – und so Heilungschancen verbessern und den Klinikalltag erleichtern kann.
Im Auftrag vom vfa und Fraunhofer Gesundheit hat die Beratungsagentur Vintura im Oktober 2025 zum zweiten Mal mit dem Monitoring-Tool PROUD (Pharma FoRschung & Entwicklung ErfOlgsmessUng in Deutschland) die Qualität und Leistungsfähigkeit des Pharma-F&E-Standorts Deutschland bestimmt. Mitgewirkt haben auch zwölf Pharmaunternehmen. Die Ergebnisse wurden im November 2025 veröffentlicht.
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI
Fortschritt in der Krebstherapie: CAR-T-Zellen gegen solide Tumore
Eine neue Generation der CAR-T-Zelltherapie macht Hoffnung im Kampf gegen Krebs. Damit sollen nicht nur Blutkrebs, sondern auch solide Tumore wie Eierstock- oder Brustkrebs gezielt bekämpft werden. Fraunhofer-Forschende haben gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Würzburg auch den aufwendigen Herstellungsprozess der Therapeutika effizienter gestaltet. Das könnte die Verfügbarkeit der Therapie deutlich erhöhen.
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI | Publikation
Innovativer Ansatz zur Minimierung schwerer Nebenwirkungen nach Blutstammzelltransplantation erreicht wichtigen Meilenstein
Forschende des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie (IZI) haben eine neuartige Strategie zur Prävention schwerer Nebenwirkungen nach hämatopoetischer Zelltransplantation entwickelt – einer zentralen Behandlungsmethode für verschiedene Formen von Blutkrebs. Die Ergebnisse wurden nun in einem der renommiertesten hämatologischen Fachjournale, BLOOD, veröffentlicht.
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI | Publikation
Bessere Vorhersagbarkeit von Therapieergebnissen und Nebenwirkungen personalisierter Krebsimmuntherapien
Translationale Studie unter Federführung des Fraunhofer IZI und der Universitätsmedizin Leipzig liefert neue Erkenntnisse zu Wirksamkeit und Nebenwirkungen zweier CAR-T-Zelltherapien gegen das B-Zell-Reifungsantigen (BCMA) bei Patient*innen mit refraktärem Multiplem Myelom.
Fraunhofer Match ist die zentrale Plattform der Fraunhofer-Gesellschaft, um Forschungsanfragen und technologische Herausforderungen zu platzieren. Sie teilen über Fraunhofer Match Ihre Forschungsanfragen mit − Fraunhofer Match vermittelt Ihnen schnell und unkompliziert Forscherinnen und Forscher mit der passenden Expertise.